Warum das gut zu meiner integrativen Psychotherapie passt
Ich arbeite integrativ. Das heißt, ich sehe den Menschen nicht als Summe von Symptomen, sondern als Ganzes. Körper, Gedanken, Gefühle und biografische Erfahrungen gehören zusammen. Und genau deshalb nutze ich verhaltenstherapeutische Methoden nicht als starres Programm, sondern als tragende Bausteine innerhalb eines größeren Rahmens.
Mir ist wichtig, dass Sie jederzeit verstehen, was wir tun und warum. Methoden sind Werkzeuge, doch im Mittelpunkt stehen immer Sie und Ihr individueller Weg.
Typische verhaltenstherapeutische Elemente, die ich nutze
Je nach Anliegen können unter anderem diese Bausteine eine Rolle spielen.
Verstehen, was sich im System abspielt
Wenn Sie begreifen, warum Ihr Körper oder Ihr Kopf so reagiert, entsteht oft schon Entlastung. Viele Reaktionen sind nicht „falsch“. Sie waren einmal sinnvoll. Nur heute passen sie nicht mehr gut.
Kreisläufe erkennen, die sich selbst verstärken
Zum Beispiel bei Angst, Anspannung oder psychosomatischen Beschwerden. Beschwerden machen Angst, Angst verstärkt Beschwerden. Wenn Sie diesen Kreislauf verstehen, entsteht wieder Handlungsspielraum.
Alltagstaugliche Schritte statt großer Vorsätze
Veränderung entsteht selten durch einen einzigen Entschluss. Häufig entsteht sie durch kleine, machbare Schritte, die sich wiederholen dürfen. So wird aus Überforderung wieder Orientierung.
Umgang mit Grübeln, innerer Kritik und Druck
Viele Menschen erschöpfen sich, weil sie sich innerlich ständig infrage stellen. Wir schauen gemeinsam, wie Sie Gedanken besser einordnen, Abstand gewinnen und freundlicher und klarer mit sich umgehen können.
Neue Erfahrungen ermöglichen
Veränderung wird stabil, wenn Sie nicht nur verstehen, sondern erleben, dass etwas anders werden darf. Das heißt oft, alte Schutzmuster behutsam zu lösen und neue Wege auszuprobieren, ohne Druck und ohne Überforderung.
Ergänzende Verfahren, wenn es hilfreich ist
Manchmal braucht es zuerst mehr Stabilität, Sicherheit und einen besseren Zugang zum Körper, bevor klare Schritte im Alltag überhaupt möglich werden. Dann arbeite ich ergänzend mit Körper- und Achtsamkeitsanteilen.
Wenn es passt, nutze ich außerdem Ressourcen-State-Therapie, um innere Sicherheit zu stärken und wieder in einen Zustand zu kommen, in dem Veränderung möglich ist.
Und wenn Verstehen allein nicht reicht, kann Hypnosetherapie oder Imagination helfen, innere Reaktionen auf einer tieferen Ebene zu erreichen und neue Erfahrungen zu verankern, ohne dass Sie sich „durchkämpfen“ müssen.
Ein gemeinsamer Prozess in Ihrem Tempo
Therapie bedeutet für mich, gemeinsam zu sortieren, zu stabilisieren und schrittweise wieder mehr innere Klarheit zu ermöglichen. Wir arbeiten in Ihrem Tempo und orientieren uns an dem, was sich für Sie stimmig anfühlt. Mit der Zeit entsteht wieder mehr Ruhe, ein besseres Gespür für eigene Grenzen und Bedürfnisse und eine stärkere Verbindung zu sich selbst.
Ich begleite Sie dabei ruhig und klar. Ziel ist, dass Sie wieder handlungsfähig werden, im Kopf, im Körper und im Alltag.