Traumatherapie

Wenn das Erlebte zu viel war

Wenn das Vergangene Sie festhält, auch wenn der Alltag weitergeht

Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren, die sich nicht einfach abschütteln lassen. Das kann ein einzelnes Ereignis sein oder eine Belastung, die sich über längere Zeit aufgebaut hat. Auch wenn der Alltag weiterläuft, spüren Sie vielleicht, dass innerlich etwas anders geworden ist. Der Körper reagiert ungewohnt: Anspannung, innere Unruhe oder ein Gefühl von Distanz entstehen. Sie wissen vermutlich, wovon ich rede, oder?

Viele Menschen versuchen in dieser Situation, weiter zu funktionieren und alles unter Kontrolle zu halten, bis es irgendwann einfach nicht mehr geht.

Trauma & Belastung

Trauma verstehen

Ihre Reaktionen sind keine Schwäche und kein Zeichen von Versagen. Sie waren einmal sinnvoll und haben geholfen, schwierige Situationen zu überstehen. Nur jetzt, wo die Situation vorbei ist, blockieren sie. Es ist, als wäre Ihr System weiterhin in der Vergangenheit stecken geblieben. In der Traumatherapie geht es deshalb nicht darum, etwas „wegzumachen“, sondern zu verstehen, warum Ihr System so reagiert und ihm neue, passendere Möglichkeiten zu eröffnen.

In der therapeutischen Arbeit steht zunächst Ihre Sicherheit im Vordergrund. In einem vertrauensvollen Rahmen und in Ihrem Tempo kann sich Ihr Nervensystem beruhigen. Erst dann wird es möglich, sich belastenden Erfahrungen behutsam zuzuwenden. Sie bestimmen dabei jederzeit, was gerade möglich ist und wo Ihre Grenzen liegen.

Wenn die Vergangenheit leiser werden darf

In der Traumatherapie steht zunächst Ihre innere Sicherheit im Vordergrund. Bevor belastende Erfahrungen verarbeitet werden können, braucht es Halt, Orientierung und das Gefühl, nicht erneut überwältigt zu werden. Deshalb arbeite ich vor allem mit ressourcenorientierten, stabilisierenden und sicherheitsgebenden Ansätzen, unter anderem mit Ressourcen-State-Therapie. Je nach Situation können auch hypnotherapeutische Verfahren oder EMDR ergänzend eingesetzt werden.

Ziel ist nicht, die Vergangenheit auszulöschen. Was geschehen ist, lässt sich nicht ungeschehen machen. Der therapeutische Fokus liegt deshalb darauf, dass belastende Erfahrungen ihren Einfluss auf die Gegenwart verlieren: auf Ihr Erleben, Ihren Körper, Ihren Schlaf, Ihre Beziehungen und Ihre Handlungsfähigkeit.

Manche Menschen kommen mit einer konkreten Diagnose oder einem Verdacht in die Praxis, zum Beispiel mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer Anpassungsstörung, Angst- oder Panikzuständen, depressiver Erschöpfung, dissoziativen Symptomen oder körperlichen Beschwerden, die mit anhaltender Belastung zusammenhängen können. In der therapeutischen Arbeit steht dabei nicht nur der Name der Diagnose im Vordergrund, sondern die Frage, wie sich Ihre Belastung heute zeigt und was Sie brauchen, um wieder mehr Sicherheit zu finden.

So kann nach und nach mehr Abstand zu dem entstehen, was war. Erinnerungen müssen nicht verschwinden, aber sie können weniger bedrohlich werden. Es kann wieder mehr innere Ruhe, Klarheit und Verbindung zu dem entstehen, was heute sicher und möglich ist.

Ich begleite Sie dabei mit einer ruhigen und klaren Haltung. Mir ist wichtig, dass Sie sich ernst genommen und sicher fühlen, ohne Druck, ohne Überforderung und in Ihrem eigenen Tempo.

Wenn Sie sich Unterstützung auf diesem Weg wünschen, vereinbaren Sie gerne ein kostenloses telefonisches Erstgespräch.

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