FAQ

Psychotherapie vom Heilpraktiker für Psychotherapie

Warum nicht bei niedergelassenen Therapeuten?

Im Gesundheitssystem ist es leider so, dass es den Ärzten und anerkannten Psychologischen Therapeuten vorbehalten ist, mit den Krankenkassen abzurechnen. Durch den Mangel an zugelassenen Therapeuten bedeutet dies oft eine Wartezeit bis zu einem Jahr.
Als Selbstzahler haben Sie jedoch die Flexibilität, sofortige Unterstützung zu erhalten, ohne auf lange Wartezeiten angewiesen zu sein. Der entscheidende Vorteil einer Behandlung beim Heilpraktiker liegt in einer individuellen und ganzheitlichen Herangehensweise, die Ihre einzigartigen Bedürfnisse berücksichtigt, im Gegensatz zu standardisierten Therapieansätzen bei niedergelassenen Therapeuten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Heilpraktiker für Psychotherapie keine alternative Medizin anbieten, sondern sich auf bewährte psychotherapeutische Methoden konzentrieren.
Zudem bleiben Ihre Daten und Informationen im Rahmen des Datenschutzes ausschließlich in der geschützten Praxis.

 

Sind Heilpraktiker für Psychotherapie gefragt?

Ja, Heilpraktiker für Psychotherapie sind gefragt. Gemäß dem Heilpraktikergesetz haben sie die Befugnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde im Bereich der Psychotherapie ohne Approbation. Ihre Dienstleistungen werden von Menschen geschätzt, die nach einer nicht-medikamentösen, ganzheitlichen Herangehensweise an ihre psychischen Gesundheitsbedürfnisse suchen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie bestimmte Einschränkungen in Bezug auf die Art der behandelbaren Erkrankungen haben.

 

Was darf ich als Heilpraktiker Psychotherapie nicht behandeln?

Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen keine schweren psychischen Störungen oder akuten psychiatrischen Erkrankungen behandeln. Dazu gehören schwere Formen von Schizophrenie, bipolare Störungen und schwere Persönlichkeitsstörungen. In solchen Fällen ist eine Behandlung durch einen approbierten Psychotherapeuten oder Psychiater erforderlich. Es ist wichtig zu beachten, dass Heilpraktiker für Psychotherapie keine Medikamente verschreiben dürfen.

 

Kann mir ein Heilpraktiker bei Depressionen helfen?

Ja, ein Heilpraktiker für Psychotherapie kann bei der Behandlung von Depressionen helfen. Sie bieten verschiedene Therapieansätze an, die dazu beitragen können, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

 

Was kostet eine Psychotherapie bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie?

Die Kosten einer Psychotherapie bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie variieren in der Regel zwischen 60 und 120 Euro pro Sitzung. Es ist wichtig zu beachten, dass gesetzliche Krankenkassen diese Kosten normalerweise nicht erstatten. Am besten Sie fragen Ihre Kasse ggf. persönlich nach einer Kostenübernahme und dessen Anforderung. Die Rechnung erfolgt ohne Mehrwertsteuer.

 

Was macht die Professionalität eines Heilpraktiker für Psychotherapie aus?

Die Professionalität eines Heilpraktikers für Psychotherapie zeigt sich in verschiedenen Schlüsselelementen. Zunächst einmal verpflichtet sich ein qualifizierter Heilpraktiker zur Einhaltung der Berufsordnung, die strenge ethische Standards festlegt. Hierzu gehört die strikte Einhaltung der Schweigepflicht, um die Vertraulichkeit aller Informationen und Gespräche zu gewährleisten. Des Weiteren sind sie verpflichtet, die Informationspflicht gemäß dem Patientenrechtegesetz zu erfüllen, was bedeutet, dass Patienten umfassend über ihre Behandlung informiert werden.

Ein weiterer Schlüsselaspekt der Professionalität ist die Erstellung einer schriftlichen Behandlungsvereinbarung. Diese beinhaltet eine detaillierte Anamnese, Diagnostik und die ggf. die Gegenüberstellung zwischen empfohlenen Richtlinienverfahren und eigenen Therapieansätzen. Eine schriftliche Vereinbarung stellt sicher, dass sowohl der Therapeut als auch der Patient ein klares Verständnis darüber haben, welche Art der Therapie durchgeführt wird.